Ski alpin: Plaschys Abschied von Hundertstelsekunden
Didier Plaschy wirft Skis und Stöcke weg
publiziert: Montag, 30. Jul 2001 / 17:23 Uhr

Didier Plaschy, einer der aussergewöhnlichsten Schweizer Skirennfahrer der letzten Jahre, nimmt «Abschied vom Kampf und Hundertstelsekunden». Der zweifache Weltcupsieger, der Ende des letzten Winters von der Nationalmannschaft in den Regionalverband zurückversetzt worden ist, hat offiziell seinen Rücktritt bekannt gegeben.

«Ich habe keine Freude mehr am Wettkampfsport», begründete der 28-Jährige seinen Entscheid, «ich fahre zwar weiterhin gerne Ski, aber nur noch zum Vergnügen und als Telemarker.» Die Walliser Frohnatur, hinter der sich ein hochintelligenter Mensch und eine faszinierende Persönlichkeit verbirgt, liess sich nie in ein Schema pressen. Er schwamm oft gegen den Strom und lernte lieber Sprachen-- er spricht mittlerweile fliessend französisch, italienisch, englisch und schwedisch -- als Schwünge am Slalomhang. Vor allem Skitesten war ihm ein Gräuel. Den letzten Versuch brach er vergangene Woche ab.

Nach den beiden Weltcupsiegen in der Saison 1999/2000 folgte im letzten Winter ein fürchterlicher Absturz. In sechs Slaloms schied er aus, einmal wurde er 16. und zweimal verpasste er als 31. und 32. die Qualifikation knapp. Es gebe noch viele andere schöne Dinge im Leben als Skifahren, findet Plaschy, und will sich nun beruflich weiterbilden. Was genau, sagt (oder weiss) er noch nicht -- typisch Plaschy.

(sda)

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