Die Schweiz ist nur noch drittstärkste Kraft im Weltcup
publiziert: Sonntag, 18. Mrz 2012 / 17:26 Uhr
Der Abstand zu den österreichischen Fahrern und Fahrerinnen hat sich wieder markant vergrössert.
Der Abstand zu den österreichischen Fahrern und Fahrerinnen hat sich wieder markant vergrössert.

Die Schweizer Alpinen konnten in der am Sonntag zu Ende gegangenen Saison 2011/12 das Niveau des Vorjahres weitgehend halten. Ein Fakt schmerzt aber dennoch: Erstmals seit 2006 ist Swiss-Ski nicht mehr die zweitstärkste Kraft.

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Gemessen an Siegen und Podestplätzen konnte die Schweiz gegenüber der Saison zuvor zulegen. Didier Cuche und Beat Feuz steuerten je vier Siege zum Total von 11 Erfolgen bei, 20 von 29 Podestplätzen gingen auf das Konto der beiden Zugpferde. Im Winter zuvor hatte Swiss-Ski 8 Weltcupsiege und 24 Platzierungen auf dem Podium vorweisen können. Doch Vergleiche in einer Saison ohne Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften entsprechen zumeist nicht der ganzen «Wahrheit». Denn im aktuellen Winter standen immerhin 12 Weltcuprennen mehr auf dem Programm als in der Saison zuvor.

Aus diesem Blickwinkel sind die 6503 Punkte (gegenüber den 6576 von 2010/11), welche die Fahrer und Fahrerinnen von Swiss-Ski in dieser Saison in der Nationenwertung sammelten, als deutlicher Rückschritt zu werten. Die Frauen verbuchten rund 300 Punkte weniger, aber gerade sie waren natürlich auch besonders stark vom Verletzungspech betroffen. Mit Fabienne Suter, Dominique Gisin, Andrea Dettling, Nadja Kamer, Marianne Kaufmann-Abderhalden und Denise Feierabend konnten gleich sechs Fahrerinnen aus dem Nationalmannschafts- oder A-Kader die Saison nicht (oder nur teilweise) bestreiten. So rutschte das Schweizer Team in der Nationenwertung auf Platz 3 ab, hinter das auf Rang 1 abonnierte Österreich, aber auch hinter Italien. Und nur knapp dahinter platzierten sich die USA und Frankreich.

Der Abstand zu Österreich hat sich zudem wieder markant vergrössert. Vor zwei Jahren lag die Schweiz nur 2000 Punkte hinter dem ÖSV, neu beträgt die Differenz zum Branchen-Primus wieder mehr als 7000 Zähler. Von einer Annäherung an Team Austria ist man wieder weit entfernt. Die Österreicher legten auch bezüglich der Siege imponierend zu. 25 der 82 Wertungen entschieden ihre Athleten für sich, alleine 15 Erfolge heimsten der neue Weltcup-Gesamtsieger Marcel Hirscher (9) und die Slalom-Dominatorin Marlies Schild (6) ein. Erfolgreichste Fahrerin war aber erneut die Amerikanerin Lindsey Vonn, die auf dem Weg zum Weltcup-Gesamtsieg gleich ein Dutzend Erfolge realisierte und den Rekord von Vreni Schneider (14) nur um 2 Siege verpasste.

Lindsey Vonn war auch massgeblich daran beteiligt, dass ihr Ausrüster Head der Siegerski schlechthin bleibt. 28 Mal gewannen Fahrer oder Fahrerinnen auf dem Vorarlberger Produkt. Atomic brachte es in dieser Wertung als zweitbeste Marke mit 18 Siegen auf Platz 2. Dank Fabienne Suter durfte sich auch die Luzerner Firma Stöckli zumindest einmal in die Siegerliste eintragen.ckschritt zu werten. Die Frauen verbuchten rund 300 Punkte weniger, aber gerade sie waren nat

(fest/Si)

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