Herbe Enttäuschung für Schweizer Team
Innerhofer verhindert dreifachen ÖSV-Triumph
publiziert: Samstag, 23. Feb 2013 / 15:28 Uhr / aktualisiert: Samstag, 23. Feb 2013 / 16:17 Uhr
Christof Innerhofer fuhr allen davon.
Christof Innerhofer fuhr allen davon.

Der Italiener Christof Innerhofer gewinnt die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen und feiert seinen dritten Saisonsieg. Die Schweizer Equipe hat eine neuerliche herbe Enttäuschung zu verkraften.

Innerhofer führt das Klassement vor drei Österreichern an. Georg Streitberger sicherte sich als Zweiter seinen ersten Podestplatz in einer Weltcup-Abfahrt. Klaus Kröll wurde Dritter, Hannes Reichelt Vierter. Das Quartett hat eines gemeinsam: Alle vier haben an der WM in Schladming zu den Verlierern gehört. Innerhofer war im Super-G als Titelverteidiger Siebenter geworden und hatte sich in der Abfahrt mit Rang 14 bescheiden müssen. Streitberger fand sich im Super-G nach seinem einzigen Start in der Steiermark im Klassement auf Platz 10 wieder. Kröll musste sich über Platz 4 und die knapp entgangene Medaille ärgern. Gleiches galt für Reichelt im Super-G. In der Abfahrt schied der Salzburger aus.

Weltmeister Aksel Lund Svindal wurde Fünfter und übernahm damit wieder die Führung in der Disziplinen-Wertung. Der Norweger liegt vor den letzten zwei Abfahrten des Winters in Kvitfjell (No) und in Lenzerheide zehn Punkte vor dem bisherigen Leader, dem Italiener Dominik Paris.

Innerhofers sechster Weltcup-Sieg

Innerhofer hatte in diesem Winter schon in Beaver Creek (USA) und am Lauberhorn triumphiert. Insgesamt siegte der Südtiroler im Weltcup zum sechsten Mal. Garmisch-Partenkirchen war Innerhofer schon vor zwei Jahren gut gesinnt gewesen. An der WM 2009 hatte er sich einen kompletten Medaillensatz gesichert.

Die Schweizer verpassten ein weiteres Mal eine Klassierung in den ersten zehn deutlich. Die in der WM-Abfahrt gezeigte Steigerung mit drei Klassierungen in den ersten acht schien nur ein Strohfeuer gewesen zu sein. Patrick Küng, der mit Bestzeit im ersten Training verblüfft hatte, war wie erwartet der noch Bestklassierte. Der Glarner wurde Zweiundzwanzigster. In die Punkteränge schafften es lediglich noch Silvan Zurbriggen (29.) und Carlo Janka (30.).

Resultate:
Garmisch-Partenkirchen (De). Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Christof Innerhofer (It) 1:37,83. 2. Georg Streitberger (Ö) 0,12 zurück. 3. Klaus Kröll (Ö) 0,16. 4. Hannes Reichelt (Ö) 0,36. 5. Aksel Lund Svindal (No) 0,47. 6. Werner Heel (It) 0,49. 7. Andrej Sporn (Sln) 0,50. 8. Dominik Paris (It) 0,66. 9. Johannes Kröll (Ö) 0,84. 10. Matthias Mayer (Ö) 0,85. Ferner: 22. Patrick Küng (Sz) 1,20. 29. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,50. 30. Carlo Janka (Sz) 1,51. 37. Didier Défago (Sz) 1,88. 47. Marc Gisin (Sz) 2,43. 51. Christian Spescha (Sz) 2,54. 54. Sandro Viletta (Sz) 2,75. - 65 Fahrer gestartet, 62 klassiert.

Weltcup-Stände:
Gesamt (nach 27 von 36 Wertungen): 1. Marcel Hirscher (Ö) 1135. 2. Aksel Lund Svindal (No) 966. 3. Felix Neureuther (De) 776. 4. Ted Ligety (USA) 736. 5. Ivica Kostelic (Kro) 709. 6. Alexis Pinturault (Fr) 570. 7. Hannes Reichelt (Ö) 499. 8. Christof Innerhofer (It) 496. 9. Manfred Mölgg (It) 492. 10. Kjetil Jansrud (No) 473. Ferner: 37. Carlo Janka (Sz) 141. 43. Didier Défago (Sz) 130. 54. Patrick Küng (Sz) 100. 64. Markus Vogel (Sz) 82. 71. Silvan Zurbriggen (Sz) 69. 86. Marc Berthod (Sz) 42. 89. Sandro Viletta (Sz) 37. 97. Marc Gini (Sz) 26. 99. Gino Caviezel (Sz) 24. 108. Ramon Zenhäusern (Sz) 19. 114. Luca Aerni (Sz) 15. 118. Vitus Lüönd (Sz) 14. 133. Nils Mani (Sz) 4. 135. Reto Schmidiger (Sz) 3. 137. Tobias Grünenfelder (Sz) 2.

Abfahrt (nach 7 von 9 Rennen): 1. Aksel Lund Svindal (No) 359. 2. Dominik Paris (It) 349. 3. Christof Innerhofer (It) 344. 4. Klaus Kröll (Ö) 321. 5. Hannes Reichelt (Ö) 290. 6. Erik Guay (Ka) 262. Ferner: 27. Patrick Küng (Sz) 66. 29. Didier Défago (Sz) 61. 37. Carlo Janka (Sz) und Silvan Zurbriggen (Sz) 35. 46. Vitus Lüönd (Sz) 14. 53. Nils Mani (Sz) 4. 56. Tobias Grünenfelder (Sz) 2.

Nationen (nach 54 von 74 Wertungen): 1. Österreich 8287 (Männer 4613+Frauen 3674). 2. Italien 4450 (3147+1303). 3. USA 4151 (1304+2847). 4. Frankreich 3821 (2456+1365). 5. Deutschland 3589 (1467+2122). 6. Schweiz 2578 (708+1870). 7. Schweden 2568 (1060+1508). 8. Slowenien 2197 (302+1895). 9. Norwegen 1971 (1698+273). 10. Kanada 1362 (768+594). Ferner: 15. Liechtenstein 207 (0+207).

(pad/Si)

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