«Riesen»-Gold für überraschende Kathrin Hölzl
publiziert: Donnerstag, 12. Feb 2009 / 15:03 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Feb 2009 / 21:48 Uhr

Der WM-Riesenslalom der Frauen hat ein unerwartetes Verdikt gebracht. Die Deutsche Kathrin Hölzl gewann Gold vor der Slowenin Tina Maze und der Finnin Tanja Poutiainen.

Die Super-Kombinations-Weltmeisterin Kathrin Zettel, nach drei Riesenslalom-Siegen in diesem Weltcup-Winter als grosse Favoritin gehandelt, fiel aber noch auf Platz 6 zurück.
Die Super-Kombinations-Weltmeisterin Kathrin Zettel, nach drei Riesenslalom-Siegen in diesem Weltcup-Winter als grosse Favoritin gehandelt, fiel aber noch auf Platz 6 zurück.
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Lara Gut, der einzige valable Schweizer Trumpf, schied im ersten Lauf aus. Bis zu ihrem Ausscheiden war Lara Gut hervorragend unterwegs gewesen.

Bei der ersten Zwischenzeit-Messung war die zweifache WM-Zweite, die nach einer Magen-Darm-Grippe geschwächt an den Start gegangen war, die Schnellste gewesen, fuhr dann aber an einem Tor vorbei.

Ebenfalls schon im ersten Durchgang kam das Aus für Aline Bonjour und Rabea Grand, die nach dem Verzicht von Fabienne Suter die vierte Schweizer Starterin war.

Als einzige Schweizer Vertreterin erscheint Andrea Dettling im Klassement; mit fast dreieinhalb Sekunden Rückstand nach halbem Pensum spielte die Schwyzerin indessen nur eine marginale Rolle. In der Schlusswertung blieb der 22. Rang, der im Weltcup auch die bisherige Bestmarke der 22-Jährigen im Riesenslalom bedeutet.

Unerwartetes Gold

2005 in Bormio hatte Deutschland den Teamwettkampf gewonnen. Auf eine Einzelmedaille warten musste der DSV acht Jahre, seit dem WM-Titel von Martina Ertl in der Kombination und Rang 3 von Florian Eckert in St. Anton.

Nun gabs unerwartet Gold - für eine Fahrerin, die im Weltcup noch nie zuoberst gestanden hat. Rang 2 beim Finale im März 2007 in Lenzerheide und Platz 3 vor einem Monat in Maribor waren für Kathrin Hölzl die Bestergebnisse gewesen.

Deutsche «Riesen»-Weltmeisterinnen sind eine Rarität; geschafft hatten diese vor der 24-Jährigen aus Berchtesgaden lediglich Ossi Reichert im Rahmen der Olympischen Spiele 1956 in Cortina und Maria Epple 1978 in Garmisch.

Resultate:
1. Kathrin Hölzl (De) 2:03,49. 2. Tina Maze (Sln) 0,09 zurück. 3. Tanja Poutiainen (Fi) 0,54. 4. Denise Karbon (It) 0,67. 5. Michaela Kirchgasser (Ö) 0,73. 6. Kathrin Zettel (Ö) 0,82. 7. Tessa Worley (Fr) 1,14. 8. Maria Pietilä-Holmner (Sd) 1,22. 9. Viktoria Rebensburg (De) 1,25. 10. Elisabeth Görgl (Ö) 1,48. 11. Taina Barioz (Fr) 1,87. 12. Mateja Robnik (Sln) 2,16. 13. Olivia Bertrand (Fr) 2,17. 14. Ana Drev (Sln) 2,51. 15. Anja Pärson (Sd) 2,56.

16. Sarka Zahrobska (Tsch) 2,77. 17. Marion Bertrand (Fr) 2,91. 18. Julia Mancuso (USA) 3,24. 19. Lene Löseth (No) 3,42. 20. Karen Putzer (It) 3,43. 21. Sanni Leinonen (Fi) 3,57. 22. Andrea Dettling (Sz) 3,83. 23. Nicole Hosp (Ö) 4,14. 24. Andrea Fischbacher (Ö) 4,23. 25. Jelena Lolovic (Ser) 4,48. 26. Britt Janyk (Ka) 4,80. 27. Marusa Ferk (Sln) 5,47. 28. Maria Riesch (De) 11,68. 29. Chemmy Alcott (Gb) 22,29. - 29 der 30 Finalistinnen klassiert. - Ausgeschieden: Nicole Gius (It).

(bert/Si)

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