Ski: Schweizer Alpine wollen in St. Anton sechs WM-Medaillen
publiziert: Donnerstag, 12. Okt 2000 / 16:39 Uhr

Bern - Die alpinen Skifahrer von Swiss-Ski wollen in St. Anton sechs WM-Medaillen. Das ist die Kernaussage der Pressekonferenz des Schweiz. Skiverbandes vom Donnerstag in Kloten. Vier Auszeichnungen sollen gemäss Direktor Jean-Daniel Mudry die Männer erringen, zwei die Frauen.

Si. Die PK von Swiss-Ski brachte ausser bereits Bekanntem wenig neue Fakten. So ist neu eine Arbeitsgruppe Forschung gebildet worden, in der das Know-how von Fachleuten im Bereich Materialtechnik, Aerodynamik, Anatomie, Medizin, Psychologie und Ernährung gebündelt wird. Diese Gruppe steht unter der Leitung von Dr. Walter Ammann, dem Leiter des Eidg. Instituts für Schnee- und Lawinenforschung Davos. «Es geht darum, die Ressourcen, die in der Schweiz vorhanden sind, optimal zu nutzen», sagt Mudry. In diesem Sinne haben erstmals seit 1993 die Skifahrerinnnen wieder den Windkanal Emmen besucht.

Viel war in Kloten die Rede von Fighten, Kämpfen, ja sogar von «Killen». Das sind die Schlagworte, mit denen der Konkurrenz und insbesondere Österreich im nächsten Winter, der am 28./29. Oktober in Sölden beginnt, Paroli geboten werden soll. «Die Resultate in den beiden letzten Wintern waren enttäuschend», sagte Bernhard Eggen, der Generalmanager Sponsoring von Swissair, dem Hauptsponsor der Schweizer Skifahrer, bei einer Halbzeit-Bilanz nach zwei von vier Sponsor-Jahren. Mit neuen Strukturen, neuem Geist, auch neuem Logo soll die Wende signalisiert werden. Sogar bezüglich des Faktors Glück hat Swiss-Ski die Weichen neu gestellt. Casino de Saxon firmiert als neuer Co-Sponsor auf den Anzügen der Athleten.

Männer-Chef Dieter Bartsch bezeichnet die vier prognostizierten WM-Medaillen als realistisch. «Das müsste möglich sein», meinte er, «und wenn wirs nicht schaffen, dann haben wir das Ziel verfehlt.» Nach seiner Einschätzung zählen die Schweizer in allen vier Disziplinen zu den Medaillenanwärtern, dabei ist in dieser Hochrechnung die Kombination nicht einmal eingerechnet.

Bartsch richtet seine Einsatzplanung nach dem Leistungsprinzip und strebt eine grössere Rotation an als im letzten Winter: «Es gibt keine Fixplätze. Die Schnellsten sollen fahren.» Man wolle nicht den gleichen Fehler begehen wie im letzten Winter, als man die ausser Form geratenen Ambrosi Hoffmann und Tobias Grünenfelder «durchgezogen» habe. Zwischendurch werden jetzt immer wieder Selektionswettkämpfe angesetzt. Auf diese Weise hat einer für den Saisonauftakt in Sölden den letzten Startplatz erkämpft, mit dem eigentlich nicht gerechnet worden ist. Nachwuchsmann Beni Hofer wird neben den Cracks den Riesenslalom bestreiten. Für die ganze Saison fällt der Abfahrer Jürg Grünenfelder (Knorpelverletzung im Knie) aus.

Das Frauen-Team, das im letzten Winter von einer Verletzungssträhne erfasst wurde, ist dagegen fast wieder vollzählig. Sylviane Berthod und Corinne Imlig sind nach längeren Pausen praktisch wieder hundertprozentig fit, auch Catherine Borghi und Céline Dätwyler befinden sich auf gutem Weg, und ein Comeback gibt auch wieder Karin Roten nach ihrer Baby-Pause. Angeschlagen sind zurzeit lediglich die B-Fahrerinnen Sibylle Murer und Maya Barmettler.

(sda)

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