Ski-WM-Splitter
publiziert: Donnerstag, 8. Feb 2007 / 00:09 Uhr / aktualisiert: Samstag, 10. Feb 2007 / 19:32 Uhr

Jean-Philippe Rochat, Swiss-Ski-Präsidiumsmitglied und gelegentlicher Anwalt am Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne, würdigte bei der Medaillenfeier die Leistung von Bruno Kernen.

Bruno Kernen bekam ein schönes Lob: Er sei immer da, wenn man ihn braucht.
Bruno Kernen bekam ein schönes Lob: Er sei immer da, wenn man ihn braucht.
«Es gibt Sportler, die einfach immer da sind, wenn man sie braucht. Roger Federer ist der eine, Bruno Kernen der andere.»

Dank

Auch Bruno Kernen stand auf dem Tisch und sprach zu den 50, 60 Leuten bei der Swiss-Ski-Feier in fast intimem Rahmen: «Mein Dank geht vor allem an das Rossignol-Team und meinen Servicemann Augusto Gillio, an die Swiss-Ski-Crew und meinen Fan-Club, der mir seit anderthalb Jahrzehnten in guten und in schlechten Zeiten beigestanden ist.»

Bier

Im Vergleich zur Feier vor -- auf den Tag genau -- zehn Jahren, als Bruno Kernen ist Sestriere Abfahrts-Weltmeister wurde, ging es im zum «Swiss-Café» umfunktionierten Designer-Centrum von Are gesittet zu. Damals standen in der «Casa svizzera» von Sestriere die Festbrüder knöcheltief im Bier und Champagner. Das wäre in Are teuer zu stehen gekommen: Eine kleine Stange kostet zehn, ein grosses Bier zwölf Franken, Schaumwein ein halbes Vermögen.

Sumpfleute

Die Sami oder Samen (Sumpfleute) sind ein in Schweden, Norwegen, Finnland und Russland lebendes Volk, das seit Jahrtausenden im Norden Europas angesiedelt ist. Früher verwendete man den Begriff Lappen, weil die Menschen auch im Lappland beheimatet sind. In Are luden die Samen in ihre kleine Zeltstadt in der Festival Arena ein, wo die Besucher die Kultur ein wenig kennen lernten, Rentier-Geschnetzeltes essen oder Handarbeiten bewundern konnten.

Anja

In Schweden leben noch etwa 20 000 Samen, die Skirennfahrer Anja Pärson und Jens Byggmark aus Tärnaby gehören dazu. Anja bedeutet übersetzt übrigens «Sehne». Die Sami sprechen eine Sprache, die dem Schwedischen nicht ähnlich ist. Es gibt zahlreiche Dialekte. Früher erkannte man das Volk der Samen an den schwarzen Haaren und brauen Augen, doch längst haben sie sich mit anderen Skandinaviern vermischt. Blonde Haare und blaue Augen haben verstärkt Einzug gehalten.

Regulär?

Hermann Maier und die Abfahrts-Qualifikation -- zweifellos ein heisses Thema. «Ist eine WM-Abfahrt ohne Hermann Maier überhaupt denkbar?», wollte ein Journalist von Chefcoach Toni Giger wissen, ehe dann ein Kollege noch einen drauflegte: «Ist eine WM-Abfahrt ohne Hermann Maier überhaupt regulär?» Gigers Antwort: «Da muss man die FIS fragen.»

Kälte

Auch die Journalisten aus aller Welt haben in Aare mit der extremen Kälte zu kämpfen. Nicht nur, weil beim Mitschreiben der heiss begehrten Zitate die Finger einfrieren. Auch Kugelschreiber und Aufnahmegeräte geben reihenweise den Geist auf. Sehr gefragt sind da Bleistifte.

(fest/Si)

Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.skialpin.ch/ajax/rubrik4detail.aspx?ID=713&excludeID=0
 
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.skialpin.ch/ajax/home_col_3_1_4all.aspx?adrubIDs=713