Ski alpin: Beltramettis Rückkehr in den Weltcup
publiziert: Freitag, 17. Jan 2003 / 19:32 Uhr

(Si) Bewegende Momente um und mit Silvano Beltrametti - der Bündner kehrte am Lauberhorn 13 Monate nach seinem schweren Unfall in den Weltcup zurück, um mit seinen alten Konkurrenten Wiedersehen zu feiern.

Der Schweizer Silvano Beltrametti beobachtet im Zileraum seine ehemaligen Abfahrtskollegen.
Der Schweizer Silvano Beltrametti beobachtet im Zileraum seine ehemaligen Abfahrtskollegen.
"Es gab schon emotionale Momente", sagte Silvano Beltrametti, "Eberharter, Maier und all den Leuten zu begegnen und ihnen erstmals seit langer Zeit wieder in die Augen zu schauen. Meine Schweizer Kollegen habe ich alle schon gesehen, aber mit den Ausländern hatte ich bisher keinen persönlichen Kontakt."

Beltramettis positive Ausstrahlung beeindruckte seine ehemaligen Gegner. "Als wir im Lift zu seinem Zimmer hinauf fuhren, hatten wir alle ein beklemmendes Gefühl", sagte Österreichs Teamchef Toni Giger, "aber Silvano hat mit seiner Art sofort das Eis gebrochen. Es war für uns alle befreiend." Sie hätten es richtig lustig gehabt, fand Giger.

Vor allem für Hermann Maier war die Begegnung mit Silvano Beltrametti, den er einst als seinen Nachfolger angekündigt hatte, sehr speziell: "Ich war in der Zeit, in der sich der Unfall ereignete, ebenfalls ziemlich schwer verletzt. Wir hatten uns unterdessen mal geschrieben. Nun gebe ich hier mein Comeback, und Silvano kann nie mehr Skifahren."

Beltrametti gestand, dass es ihn bei den ersten Fahrten, die er im Zielraum vom Rollstuhl aus verfolgte, schon etwas gefuxt habe, nicht mehr selber herunterfahren zu können. Aber solche Gedanken seien bald wieder verschwunden, "und ich fühlte mich als Zuschauer wie alle andern, wieder voll aufgenommen und integriert in die Skifamilie." Auch Hermann Maier fügte an: "Schon bald hatte ich das Gefühl, dass seit meinem letzten Gespräch mit Silvano gar keine Zeit vergangen ist."

(bsk/sda)

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