Zehnter Abfahrtssieg für Renate Götschl
Ski alpin: Böse Schlappe für Schweizerinnen
publiziert: Samstag, 13. Jan 2001 / 12:41 Uhr

Haus - Renate Götschl hat als erste Fahrerin in diesem Winter zwei Weltcup-Abfahrten gewonnen. Die Österreicherin entschied ihr Heimrennen in Haus im Ennstal vor der als Topfavoritin gestarteten Italienerin Isolde Kostner für sich. Die Schweizerinnen enttäuschten auf der ganzen Linie.

Als beste Schweizerin belegte Catherine Borghi unerwartet Platz 8 und lieferte damit ebenso ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis ab wie die nicht minder überraschende Monika Dumermuth. Die Bernerin sicherte sich mit Startnummer 53 den 12. Rang und gewann erstmals in ihrer Karriere Weltcup-Punkte. Zuvor hatte die B-Kader-Fahrerin 31. Plätze aus Bestergebnisse ausgewiesen.

Das fünfte Abfahrtsrennen der Saison war durch zahlreiche schwere Stürze gekennzeichnet. Zu den Ausfallopfern zählte auch Corinne Rey-Bellet, die auf dem Weg zu einem weiteren Podestplatz stürzte. Die Walliserin, die bei der untersten Zwischenzeit noch neun Hundertstel schneller war als die nachmalige Siegerin, zog sich dabei Knie- und Rippenprellungen zu. Corinne Rey-Bellet verzichtet deshalb auf den Start am Super-G vom Nachmittag.

Catherine Borghi war eine solche Leistung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zugemutet worden. Schliesslich war die Waadtländerin nach einem Schien- und Wadenbeinbruch im Januar 1999 in Cortina (It) die gesamte letzte Saison ausgefallen. Ausserdem war sie in der Abfahrt zuvor über zwölfte Ränge nicht hinaus gekommen. Besser klassiert war Catherine Borghi im Weltcup bisher nur in Kombinationswertungen. Dort hatte sie die Ränge fünf, sechs und sieben erreicht. Schlechte Erinnerungen an Cortina hat auch Monika Dumermuth. Im letzten Jahr hatte sie sich dort im Abfahrtstraining einen Kreuzbandriss zugezogen.

Renate Götschl, die bereits die zweite Abfahrt in St. Moritz und den Super-G in Lake Louise (Ka) gewonnen hatte, feierte ihren zehnten Sieg in der Abfahrt. «Das ist natürlich grossartig, in der Heimat ein Rennen zu gewinnen», sagte die Steirerin nach ihrem insgesamt 19. Weltcup-Erfolg. «Zur Zeit stimmt bei mir einfach alles.»

(sda)

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