Ski alpin: Vizeweltmeister - und dann ab zum FIS-Rennen
publiziert: Montag, 17. Feb 2003 / 19:31 Uhr

(Si) Ein Medaillenfest der besonderen Art feierte der sensationelle WM-Zweite Silvan Zurbriggen. Statt einen Kater auszuschlafen, wie das in der Branche üblich ist, startete Zurbriggen bei einem FIS-Rennen auf Hochybrig - und wurde 5.

Silvan Zurbriggen, erst 21, aber schon ganz und gar Profi.
Silvan Zurbriggen, erst 21, aber schon ganz und gar Profi.
Schon die Art, wie er den Sonntagabend verbrachte, zeigt, dass das grösste Schweizer Skitalent schon jetzt ein Profi von der Scheitel bis zur Sohle ist. Abends zirka um 21.30 Uhr erschien er beim Voluntari-Fest auf Corviglia, der Abschlussfeier der 1300 freiwilligen WM-Helfer, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die WM überhaupt ermöglich hatten -- und ein bisschen auch den historischen Medaillengewinn (erster Gewinn von Silber seit über 50 Jahren).

Zurbriggen wandte sich an die Voluntari, dankte ihnen und insbesondere jenen, die im Pistenkommando eingesetzt waren: "Ihr habt grossartige Arbeit geleistet und mir mit eurem Rutschen zu einer phantastischen Piste verholfen". Nach der Fahrt von Zurbriggen liess dann der Einsatz der Helfer merklich nach...

Am Montagmorgen startete Silvan Zurbriggen bereits wieder beim FIS-Rennen in Hochybrig an einem FIS-Riesenslalom, wo er hinter Marco Casanova und Co. den 5. Platz belegte. Aber immerhin die andern Slalom-WM-Teilnehmer Daniel Albrecht (6.), Marc Berthod (8.) und Urs Imboden (21.) hinter sich liess.

Hochybrig erlebte ein FIS-Rennen, das manchen Europacup- Veranstalter neidisch machen konnte. Medienleute, das Fernsehen und auch eine beträchtliche Zahl von Zuschauern kamen auf den Berg, nachdem sich herumgesprochen hatte, dass auch der Vizeweltmeister am Start war. Und dieser wird auch heute Dienstag nochmals starten. Schliesslich ist Zurbriggen in dieser Disziplin erst die Nr. 73 auf der FIS-Liste, und das genügt dem ehrgeizigen Sportler mit Allrounder-Ambitionen bei weitem nicht.

Hochybrig. FIS-Riesenslalom der Männer: 1. Marco Casanova (Obersaxen) 2:14,17. 2. Bernhard Matti (Turbach-Bissen) 0,46 zurück. 3. Thomas Geisser (Engelberg) 0,49. 4. Philipp Käslin (Pontresina) 0,55. 5. Silvan Zurbriggen (Ried-Brig) 0,70. 6. Daniel Albrecht (Fiesch) 0,80. 7. Achim Vogt (Lie) 1,03. 8. Marc Berthod (St. Moritz) 1,09. 9. Arno Pechtl (Ö) 1,28. 10. Jürg Grünenfelder (Elm) 1,38. 11. Marc Gini (Bivio) 1,45. 12. Roger Zweifel (Elm) 1,92. 13. Michael Weyermann (Gümligen) 1,98. -- Ferner: 21. Urs Imboden (Sta. Maria) 3,18.

(fest/sda)

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