Werner Franz der fünfte Österreicher in der Abfahrt

Ski-WM: Die Schweizer haben die Abfahrt im Griff

publiziert: Donnerstag, 1. Feb 2001 / 16:22 Uhr

St. Anton - Fritz Strobl stellte im zweiten Training zur Männer-Abfahrt vom Samstag Bestzeit auf. Noch wichtiger aus österreichischer Sicht: Der 2. Platz von Werner Franz der damit den letzten offenen Startplatz beanspruchen darf. Einen starken Eindruck hinterliessen erneut die beiden Schweizer Silvano Beltrametti (3.) und Didier Cuche (7.), die sich beide noch vor Hermann Maier (8.) setzten.

Insbesondere Silvano Beltrametti, der noch am Dienstagabend um seine erste WM-Teilnahme gezittert hatte, findet sich immer besser zurecht. Dem 5. Platz vom Vortag liess er Rang 3 folgen: «Ausser dem mittleren Abschnitt gibt es fast nichts mehr, was ich noch besser machen könnte. Eigentlich habe ich alles im Griff», durfte der 21-Jährige feststellen. Beltrametti beging im mittleren Abschnitt einen Fehler, doch am Ende lag er dennoch nur gerade 15 Hundertstel hinter den Ausscheidung fahrerenden Werner Franz. So etwas gibt Selbstvertrauen. Inzwischen nimmt er auch keine Schmerztabletten mehr wegen seiner verletzten Hand.

Zufrieden äusserte sich auch Didier Cuche, wenngleich er ganz unten einen Torfehler beging, was im Training ja noch keine Rolle spielt: «Ich wollte eine gute Zeit fahren, wenn die Österreicher Qualifikation fahren. Das ist mit gelungen. Allerdings bin ich mittlerweile recht müde.» Cuche liess wie Beltrametti noch offen, ob er heute Freitag zum Abschlusstraining antreten wird. Kräfte sparen wird möglicherweise wichtiger sein als weiteres Tüfteln.

Auch Titelverteidiger Hermann Maier wollte ursprünglich auf das letzte Training von heute verzichten, doch mittlerweile sieht er das ein bisschen anders. «Ich glaube, ich brauche noch eine weitere Fahrt», erklärte Maier, der als Achter 1,11 Sekunden auf Fritz Strobl einbüsste. Strobl verbesserte die Werner Franz' Bestzeit vom Vortag um mehr als eine Sekunde, obwohl die Sicht gegenüber der ersten Fahrt noch etwas schlechter war.

Bruno Kernen (13.) und Franco Cavegn (16.), grundsätzlich die beiden Schweizer Fixstarter neben Beltrametti und Cuche, zeigten sich gegenüber dem ersten Training leicht verbessert, doch drittbester Schweizer war Kombinierer Didier Defago als Elfter. Diese Klassierung war allerdings zu wenig gut, um allenfalls noch Diskussionen um einen eventuellen Startplatz auszulösen. Dazu hätte es eines absoluten Spitzenergebnisses bedurft. Paul Accola rutschte im oberen Abschnitt von der Strecke und Rolf von Weissenfluh (42.) tut sich auf dieser Piste schwer.

Die österreichische Qualifikation, in der noch drei Mann um den fünften und letzten Platz kämpften, war nicht annähernd so spannend als erwartet: Werner Franz blieb deutlich der Schnellste. Josef Strobl (9.) verlor auf Franz 1,23 Sekunden, Peter Rzehak schied nach einem Torfehler aus.

(sda)

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