Ski alpin: Abschlusstraining Abfahrt Männer Garmisch

publiziert: Freitag, 21. Feb 2003 / 17:49 Uhr

(Si) Daron Rahlves, schon an den beiden Vortagen der Schnellste, stellte auch im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen (De) klare Bestzeit auf. 56 Hundertstel hinter dem Amerikaner fuhr Didier Défago auf Platz 2.

Bruno Kernen muss die Ideallinie über Nacht finden.
Bruno Kernen muss die Ideallinie über Nacht finden.
Didier Défagos Leistungssteigerung gegenüber den beiden ersten Trainingsfahrten auf der Kandahar-Strecke ist enorm. Während Rahlves und Co. seit Mittwoch rund eine Sekunde schneller fuhren, steigerte sich Défago um fast fünf Sekunden und von Rang 37 über 21 auf 2. Seit seinem Super-G-Sieg in Val Gardena konnte der 25-jährige Westschweizer nicht mehr überzeugen. Er blieb auch an den Weltmeisterschaften unter den Erwartungen. "Jetzt gehts aber wieder aufwärts", sagte ein sichtlich zufriedener Défago, der sich fürs Rennen in Garmisch nun einiges erhofft: "Ich habe doch noch zwei, drei Stellen, die ich im Abschlusstraining nicht optimal gefahren bin."

Überzeugend fuhr auch Didier Cuche, der bis zur letzten Zwischenzeit vor Défago (und nur vier Zehntel hinter Rahlves) lag. Kurz vor dem Ziel bremste Cuche aber, zusammen mit Stephan Eberharter, am stärksten ab. Dennoch wurde der Neuenburger Fünfter und geht mit einer viel höheren Nummer als gewünscht ins Rennen. "Ich wollte eigentlich eine tiefe Nummer, da die Pisten- und die Lichtverhältnisse dann besser sind", sagte Cuche, der sich aber nicht lange darüber aufhielt, "denn Rahlves und Eberharter als Zehnter haben ähnliche Nummern wie ich, weshalb ich nicht von einem Nachteil sprechen kann." Cuche hat nur gute Erinnerungen an Garmisch: Die letzten drei Super-G beendete er hier alle auf dem Podest, und 2001 in der Abfahrt wurde er Fünfter.

Erstmals in dieser Saison unter die Taktierer ging Ambrosi Hoffmann. Der Plan des 25-jährigen Bündners ging mit Rang 26 auf, weshalb er das Rennen mit der idealen Startnummer 5 in Angriff nehmen kann. "Rahlves und Eberharter sind die Topfavoriten", sagte Hoffmann, "doch dahinter kommen dann gleich auch einige Schweizer." Hoffmann meinte dabei vor allem die beiden Didiers sowie sich selber, Bruno Kernen hingegen eher nicht. Dem WM-Dritten gelang in Garmisch auch die dritte Trainingsfahrt nicht nach Wunsch. Er müsse die schnelle Linie nun über Nacht finden, sagte Kernen. Der Berner Oberländer klassierte sich in Garmisch allerdings noch nie besser als auf Rang acht (1997).

Drittbester Schweizer war am Freitag Franco Cavegn. Mit seinem fabrikneuen Ski wurde er 14. und war besser klassiert als erwartet. Für das Rennen sei er zuversichtlich, sagte Cavegn. "Meine Skifirma und ich sind allerdings noch etwas am Pröbeln."

Als erster Fahrer überhaupt geht Rolf von Weissenfluh mit der Nummer 1 ins Rennen. Der Haslitaler musste in dieser Saison schon öfters früh starten, bei den prächtigen Verhältnissen in Garmisch ist diese Nummer sicher ein Vorteil. Eine günstige Ausgangslage hat auch Tobias Grünenfelder, der als einer der wenigen der Spätgestarteten in die Top 30 fuhr (23.). Die weiteren Schweizer Fahrer sind Jürg Grünenfelder (32.), Beni Hofer (43.) und Daniel Züger (52.).

(bsk/sda)

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