Ski alpin: Comeback von Eberharter - Schweizer noch ohne Fortschritte
publiziert: Freitag, 27. Dez 2002 / 19:01 Uhr

(Si) Zwölf Tage nach seinem Unfall in Val d´Isère bestritt Weltcup-Leader Stephan Eberharter "problemlos" das erste Training zur Weltcup-Abfahrt vom Sonntag in Bormio. Bester Schweizer auf schwieriger Piste war Bruno Kernen als Neunter mit 1,56 Rückstand.

Der Österreicher Stephan Eberharter.
Der Österreicher Stephan Eberharter.
Trainingsbestzeit fuhr Olympiasieger Fritz Strobl (Ö), der auch das Abschlusstraining vor Wochenfrist in Val Gardena dominiert und im letzten Winter die zweite Abfahrt von Bormio gewonnen hatte (die erste war an seinen Landsmann Christian Greber gegangen). Die "Stelvio" präsentierte sich in schwierigem Zustand: schlechte Sicht, eine relativ weiche Unterlage und ein gegenüber dem Vorjahr wesentlich "runder" gesteckte Piste stellten hohe Anforderungen, auch in konditioneller Hinsicht. Die Tagesbestzeit Strobls lag bei hohen 2:03,22, acht bis neun Sekunden mehr als letzten Winter.

"Die Oberschenkel brennen gegen das Ziel hin mehr als am Lauberhorn", sagte Didier Cuche, und Franco Cavegn konstatierte die "bisher weichste Piste in diesem Winter, die sehr viel Kraft benötigt." Zwischen den Startnummern 30 und 40 drückte die Sonne durch; am meisten profitierte der 23-jährige Italiener Matteo Berbenni, der mit Nummer 38 auf den 2. Trainingsrang vorpreschte. Sonst blieb alles beim alten: Nicht weniger als sieben Österreicher klassierten sich unter den ersten zehn.

Eberharter noch vorsichtig

Der Mann im Mittelpunkt des Interesses gings "relativ vorsichtig" an: Stephan Eberharter, der die ersten drei Abfahrten des Winters gewonnen hatte und sich im Riesenslalom von Val d´Isère am Knie verletzte, liess sich als 21. einen Rückstand von 2,14 notieren. Seit knapp einer Woche verspürt Eberharter "keine Schmerzen mehr am Knie, und auch in diesem Trainingslauf kam ich ohne Schmerzen durch", sagte er.

Lymphdrainagen, Salbenverbände und Umschläge hatten eine schnelle Heilung bewirkt, nachdem zuerst ein Kreuzbandriss befürchtet worden war. Gehen konnte Eberharter immer, vor drei Tagen stand er erstmals wieder auf Ski. Verpasst hat er in der Verletzungspause je eine Abfahrt, einen Super-G und einen Riesenslalom -- aber an seiner Weltcup-Führung vermochte in diesen knapp zwei Wochen niemand zu rütteln.

Schweizer mit Reserven?

Im Rahmen der Rennergebnisse von Val Gardena (mit Franco Cavegn als Bestem im 10. Rang) schnitten die Schweizer ab. Bruno Kernen (9.) berichtete von einer "katastrophalen Fahrt" mit zwei schweren Fehlern; er wollte voll angreifen und "stand zweimal im Schilf". Aus der Sicht Kernens ist der Kurs zu weit gesteckt. Didier Défago, dem Super-G-Sieger von Val Gardena, kommt es jedoch "entgegen, dass der Parcours so stark dreht". Für Défago (13.) wie für Cavegn (11.) gibt es im zweiten Training "noch einiges zu verbessern". Mit sechs Fahrern in den Rängen zwischen 9 und 20 steht das Schweizer Team doch einigermassen auf dem Sprung nach vorne. Vor allem in den oberen Abschnitten konnten die besten Schweizer mit den Österreichern einigermassen mithalten. Knapp einen Sturz vermeiden konnte Rolf von Weissenfluh (38.), während Fabian Fanger, der in Val d´Isère sein Weltcup-Debut gegeben hatte, mit guter Fahrzeit disqualifiziert wurde, weil er ein Tor verfehlt hatte.

(Peter A. Frei/sda)

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