Ski alpin: Cuche und Tanja Pieren Super-G-Meister

publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2003 / 20:29 Uhr

(Si) Favorit Didier Cuche und die Aussenseiterin Tanja Pieren wurden am Donnerstag in Verbier Schweizer Meister im Super-G. Für den Neuenburger ist dies bereits der vierte Titel, die Bernerin errang nach Silber in der Abfahrt ihre erste Goldmedaille.

Der Schweizer Didier Defago.
Der Schweizer Didier Defago.
Im Gegensatz zur Männer-Abfahrt ging der Super-G sehr knapp aus. Cuche, schon 1998 einmal Meister im Super-G (und dazu noch je einmal in der Abfahrt und im Riesenslalom), siegte 15 Hundertstel vor dem erneut überraschenden Daniel Züger und 24 vor Bruno Kernen. "Es hat Spass gemacht, dieses Rennen zu gewinnen, nachdem es im Weltcup in dieser Disziplin nicht immer nach Wunsch gelaufen ist", meinte Cuche, "aber das wird im nächsten Winter wieder anders werden."

Didier Cuche wird am Samstag versuchen, gegen den abtretenden Mike von Grünigen den Riesenslalom-Titel zu verteidigen, auf den Slalom vom Sonntag aber verzichten: "Seit vier Jahren hatte ich keine Slalom-Ski mehr an den Füssen, und in der Kombination habe ich gegen die Jungen wie Daniel Albrecht und Silvan Zubriggen keine Chance." Bruno Kernen, der auf dieser Piste in Verbier 1996 den Super-G gewonnen hatte (und damit zum letzten Mal Meister geworden war), bestätigte mit seinem 3. Platz, dass er in dieser Disziplin endgültig den Wiederanschluss geschafft hat. Daniel Züger (23) war einmal mehr der Beste der jungen Generation, und ein bemerkenswertes Speed-Resultat (5. mit 0,50 Rückstand) erzielte Silvan Zurbriggen, der WM-Zweite im Slalom.

Das Frauen-Rennen stand im Zeichen der Aussenseiterinnnen. Tanja Pieren aus Adelboden, nicht verwandt mit dem ehemaligen Rennfahrer und Frauen-Chef Hans Pieren (aber im gleichen Haus aufgewachsen), siegte vor der ebenso verblüffenden Linda Alpiger (26) und vor Fabienne Suter (18), die wie Alpiger ihre erste Medaille errang.

Tanja Pieren erzielte im Dezember in Val d´Isère im Weltcup einen 27. Platz als Bestresultat und "geriet dann", so die Meisterin, "in ein Loch". Dafür fuhr sie in Europacup-Abfahrten eine Serie von 4. bis 6. Plätzen heraus, der ihr einen 4. Platz in der Disziplinen-Wertung (und möglicherweise noch einen Weltcup-Fixplatz) eintrug. Linda Alpiger beschäftigte sich nach einer durchzogenen Saison mit Rücktrittsgedanken, auf die sie nach dieser Silbermedaille allenfalls zurückkommt. Das erstaunlichste Ergebnis erzielte die Slalom-Spezialistin Sandra Gini, die mit einem 14. Platz (mit Startnummer 52!) andeutete, dass sie auch in dieser Disziplin über beträchtliches Potenzial verfügt.

Verbier. Schweizer Meisterschaften. Super-G. Männer (2800 m, 620 m HD, Kurssetzer Walter Reusser, 44 Tore): 1. Didier Cuche (Les Bugnenets NE) 1:31,97. 2. Daniel Züger (Klosters) 0,15. 3. Bruno Kernen (Faulensee) 0,24. 4. Konrad Hari (Adelboden) 0,29. 5. Silvan Zurbriggen (Ried-Brig) 0,50. 6. Didier Défago (Morgins) 0,73. 7. Olivier Brand (Genf) 1,05. 8. Beni Hofer (Davos) 1,06. 9. Tobias Grünenfelder (Elm) 1,14. 10. Daniel Albrecht (Fiesch) 1,71.

11. Sämi Perren (Zermatt) 1,81. 12. Jürg Grünenfelder (Elm) 2,00. 13. Cornel Züger (Altendorf) 2,04. 14. Bernhard Matti (Gstaad) 2,34. 15. Philipp Käslin (Pontresina) 2,57. 16. Manuel Gamper (Chur) 2,73. 17. Jonas Russi (Andermatt) 2,89. 18. Achim Vogt (Balzers) 2,92. 19. Demian Franzen (Zermatt) 3,30. 20. Patrick Küng (Kerenzerberg) 3,46. -- 129 Fahrer gestartet (nicht angetreten Ambrosi Hoffmann/verletzt, Franco Cavegn), 118 klassiert.

Frauen (2700 m, 600 m HD, Kursetzer Erwin Cavegn, 44 Tore): 1. Tanja Pieren (Adelboden) 1:38,12. 2. Linda Alpiger (Wildhaus) 0,20. 3. Fabienne Suter (Sattel) 0,29. 4. Jessica Puenchera (Pontresina) und Catherine Borghi (Les Diablerets) je 0,51. 6. Nadia Styger (Sattel) 0,58. 7. Monika Dumermuth (Unterlangenegg) 1,01. 8. Christel Stadelmann (Lausanne) 1,17. 9. Ella Alpiger (Wildhaus) 1,22. 10. Fränzi Aufdenblatten (Zermatt) 1,74.

11. Ruth Kündig (Ibach) 1,76. 12. Sylviane Berthod (Nendaz) 1,94. 13. Nadia Kamer (Schwyz) 1,98. 14. Sandra Gini (Bivio) 2,06 (mit Startnummer 52). 15. Miriam Gmür (Amden) 2,18. 16. Martina Bühler (Savognin) 2,27. 17. Corinne Imlig (Schwyz) 2,32. 18. Aline Bonjour (Le Chamois) 2,40. 19. Martina Schild (Grindelwald) 2,41. 20. Nathalie Wirch (Zürcher Oberland) 2,60. -- 97 Fahrerinnen am Start, 82 klassiert (ausgeschieden u.a. Junioren-Weltmeisterin Tamara Wolf).

(bert/sda)

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