Ski alpin: Die Österreicherinnen sind enorm in Form

publiziert: Samstag, 16. Dez 2000 / 16:49 Uhr

St. Moritz - Die Österreicherinnen schienen am Samstag in der ersten der zwei Weltcup-Abfahrten in St. Moritz vor einem fünffachen Erfolg zu stehen, doch die Kanadierin Emily Brydon vermochte letztlich mit Startnummer 44 den Austria-Triumph zumindest noch etwas zu schmälern. Hinter Brigitte Obermoser und Renate Götschl wurde Brydon unerwartet Dritte.

Auch die beste Schweizerin war eine Überraschung: Die 21-jährige Ella Alpiger fuhr mit Nummer 51 auf den 13. Platz. Ruth Kündig wurde mit Nummer 39 Sechzehnte.

Corinne Rey-Bellet, die Schweizer Teamleaderin, die am Donnerstag im letzten Training noch die Bestzeit vorgelegt hatte, musste sich mit dem 23. Platz zufrieden geben. «Ich habe wohl zu wenig angegriffen und wollte es zu gut machen», meinte die enttäuschte Walliserin hinterher. Am Ende war sie lediglich drittbeste Schweizerin.

Ella Alpiger, die 21-Jährige aus Wildhaus, die mit dem früheren, aus demselben Ort stammenden Weltklasse-Abfahrer Karl Alpiger nicht verwandt ist, war eine der Fahrerinnen mit höheren Nummern, welche die immer schneller werdenden Verhältnisse zu einem kleinen Exploit nutzen konnten. In ihrer erst dritten Weltcup-Abfahrt fuhr sie als 13. erstmals in die Punkteränge. Letzten Winter war sie in Santa Caterina 46. und in Innsbruck 45. geworden. «Doch seither», so ist die Ostschweizerin überzeugt, «habe ich vor allem im technischen Bereich Fortschritte gemacht. Dass allerdings gleich eine derart gute Platzierung herausschauen würde, hätte ich schon nicht gedacht.»

Ein sehr gutes Rennen fuhr auch die Schwyzerin Ruth Kündig, die als 16. ihr zweitbestes Ergebnis überhaupt realisierte. Im letzten Winter hatte sie in Santa Caterina, mit einer ähnlich hohen Nummer, einen 15. Platz erreicht. Und auch Sylviane Berthod durfte zumindest mit ihrer Leistung zufrieden sein. Im Vorjahr hatte sie sich gleichenorts einen Kreuzbandriss zugezogen, und diesmal war sie mit Startnummer 1 klar benachteiligt.

1973 in Schruns, angeführt von Annemarie Moser-Pröll, hatten die Österreicherinnen ihren bisher einzigen fünffachen Abfahrts-Triumph feiern dürfen. In St. Moritz war es der 20-jährigen Emily Brydon zu danken, dass sich derlei nicht wiederholte. Die Junioren- Weltmeisterin in der Kombination, eine kräftig gebaute Fahrerin aus Fernie in der kanadischen Provinz British Columbia, hatte schon in Lake Louise überrascht, indem sie mit Nummer 45 auf Platz 13 gefahren war. Und im Training vom Donnerstag hatte sie hinter Corinne Rey-Bellet die zweitbeste Zeit erreicht.

Brigitte Obermoser (24), die auf diese Saison ihre Skimarke gewechselt hat (von Völkl zu Blizzard), feierte ihren zweiten Weltcupsieg, nachdem sie letzten Winter beim Saison-Finale in Bormio im Riesenslalom gewonnen hatte. Im Riesenslalom stand sie auch im November in Park City als Zweite hinter Sonja Nef auf dem Podest. Dort allerdings hätte sie eigentlich gewinnen müssen. Nach dem ersten Lauf lag sie 1,40 Sekunden vor der Schweizerin, verbremste aber den zweiten Durchgang. In der Abfahrt war sie bis anhin aber nie unter den Top 3. Vierte war sie einmal vor drei Jahren in Lake Louise, und auf derselben Strecke wurde sie vor zwei Wochen Fünfte.

(news.ch)

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