Ski alpin: Interregionskader statt Junioren-Nati

publiziert: Dienstag, 16. Dez 2003 / 17:58 Uhr

Im Zuge einer (weiteren) Neuorganisation des Nachwuchsbereichs ist die Junioren-Nationalmannschaft aufgelöst worden. Sie wird in der neuen Struktur ersetzt durch drei Interregionskader, die eigene Cheftrainer erhalten.

Vreni Schneider hätte im alten System beinahe ihre grosse Karriere aufs Spiel gesetzt.
Vreni Schneider hätte im alten System beinahe ihre grosse Karriere aufs Spiel gesetzt.
Mit der Bildung solch erweiterter Kader in den Interregionen West, Mitte und Ost will man den berüchtigten "Flaschenhals" ausweiten. In diesem blieben stets zahlreiche junge Athleten stecken, wenn ihnen nicht auf Anhieb der Aufstieg in das nächsthöhere Kader gelang. So gingen dem Verband zahlreiche Talente verloren. Selbst eine Vreni Schneider verhedderte sich früher einmal in einem solchen Engpass und hätte dadurch beinahe ihre grosse Karriere aufs Spiel gesetzt. Und auch einstige Abfahrtscracks wie Conradin Cathomen und Urs Räber schafften den Aufstieg in die Nationalmannschaft erst über den "zweiten Bildungsweg".

In Österreich wird diese "flexible Durchlässigkeit" schon längst praktiziert, ansonsten es die Aufstiege der "Spätzünder" Hermann Maier oder Stephan Eberharter nie gegeben hätte. "Wir haben das den Schweizern abgeguckt", gibt der österreichische Alpinchef Hans Pum unumwunden zu. Denn in Wirklichkeit ist die Schweizer Neuorganisation, die sich etwas futuristisch "Konzept 2010" nennt, eine Rückkehr zu einem System, wie es in ähnlicher Form schon in den Achtzigerjahren existierte. "Es darf weder Engpässe noch Barrieren geben", sagt Leistungssportchef Gian Gilli zur Neuausrichtung. "Wir müssen alle in die gleiche Richtung arbeiten."

Gilli verspricht sich durch diese Umstrukturierung eine Erhöhung des Konkurrenzkampfes unter den Regionen sowie eine Verbesserung der persönlichen Perspektiven der Athletinnen und Athleten. Die besten Junioren werden zukünftig aufgrund ihrer Leistung und nicht mehr aufgrund des Alters in die Swiss-Ski- und Interregionskader selektioniert. Neben den 750 000 Franken, die der Verband den Interregionen zukommen lässt, finanziert er ab der Saison 2004/05 auch die drei regionalen Cheftrainer, die Nachwuchschef Didier Bonvin unterstellt sind. Dadurch übernimmt Swiss-Ski mehr Führungsverantwortung im Nachwuchsbereich.

(bert/Si)

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