Ski alpin: Pieren nicht Cheftrainer -- dafür Rufener?

publiziert: Samstag, 13. Mrz 2004 / 17:58 Uhr / aktualisiert: Samstag, 13. Mrz 2004 / 18:23 Uhr

Der Kreis der Kandidaten auf den Posten des Schweizer Männer-Chefs wird noch kleiner. Am Samstag erteilte Swiss-Ski Hans Pieren eine Absage. Damit bleiben nur noch Christian Leitner (Fi/Ö) und Geheimfavorit Martin Rufener, der Mann im Hintergrund, übrig.

Pieren, einst Chef im Frauen-Team, ehe er von Direktor Jean-Daniel Mudry unter fadenscheinigen Gründen entlassen wurde, hatte von Gian Gilli, dem Chef Leistungssport bei Swiss-Ski, bis Samstagnachmittag eine Antwort verlangt. Diese fiel abschlägig aus. "Wir konnten keinen gemeinsamen Nenner finden", sagte Gilli, "sowohl in organisatorischen Dingen und Budgetfragen als auch in der Gesamtstrategie gingen unsere Vorstellungen auseinander." Auch hatte Pieren laut Gillis Sondierungen in verschiedenen Kreisen zu wenig Rückhalt, was die Zusammenarbeit schwierig gemacht hätte. Er schliesse aber eine "Zusammenarbeit in anderer Form" nicht aus.

Da sich die Verhandlungen mit dem Palander-Trainer Christian Leitner endlos dahinziehen, rückt immer mehr der weniger bekannte Martin Rufener in die Pole-Position. Der 45-Jährige verbrachte seine Zeit Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre im Weltcup. Von 1983 bis 1990 betreute er die Amerikanerinnen und holte mit ihnen an der WM in Bormio drei Medaillen. Seine Spitzenfahrerin war Tamara McKinney, Weltcup-Gesamtsiegerin 1983 und grosse Gegenspielerin von Erika Hess. Danach arbeitete er für drei Jahre in Kanada und trainierte dort u.a. den jungen Thomas Grandi.

Seit 10 Jahren ist Rufener wieder in der Schweiz tätig, aber nicht mehr in der Ski-, sondern in der Helikopter-Branche. Lange Jahre leitete er die Heli-Swiss-Station Samedan, heute ist er Chefpilot und Geschäftsführer der Bohag, der Berner Oberländer Helikopter AG in Gsteigwiler. Mit dem Skisport blieb er stets verbunden, so war er an der Ski-WM 2003 in St. Moritz Pistenchef der Männer-Rennen.

(bert/Si)

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